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Windows 10 bekommt keine Updates mehr – was jetzt zählt

Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion Turbo-PC

Kurz gesagt

Microsoft hat den Standard-Support für Windows 10 im Oktober 2025 beendet. Geräte laufen weiter, bekommen aber keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Drei Wege bleiben: Umstellung auf Windows 11, kostenpflichtig verlängerte Updates oder Austausch der Geräte, die Windows 11 nicht unterstützen.

Was „Support-Ende" praktisch bedeutet

Die Geräte starten weiter und arbeiten weiter. Was fehlt, sind die regelmäßigen Sicherheitsupdates. Für ein Gerät ohne Netz ist das verkraftbar, für einen Arbeitsplatz mit Mail und Internet nicht – und für Betriebe mit Nachweispflichten ist es eine Lücke, die erklärt werden muss.

Die drei Wege

1. Umstellung auf Windows 11

Für Geräte, die die Anforderungen erfüllen, der normale Weg. Die Prüfung geht je Gerät und sagt eindeutig ja oder nein.

2. Verlängerte Updates

Microsoft bietet erweiterte Sicherheitsupdates gegen Bezahlung an, zeitlich begrenzt. Das ist eine Brücke für einzelne Geräte, etwa wenn ein Fachprogramm noch nicht freigegeben ist – keine Dauerlösung.

3. Austausch

Für Geräte, die Windows 11 nicht unterstützen. Gleichzeitig der Moment, in dem sich die Ausstattung im Betrieb vereinheitlichen lässt.

Die Reihenfolge, die Arbeit erspart

  1. Bestand aufnehmen: Wer kann Windows 11, wer nicht?
  2. Fachprogramme prüfen: Welche sind für Windows 11 freigegeben?
  3. Erst danach entscheiden, welche Geräte umgestellt und welche ersetzt werden.

Wer in dieser Reihenfolge arbeitet, stellt nicht zweimal um – und erlebt nicht die Überraschung, dass das wichtigste Programm auf dem neuen Stand nicht läuft.

Was Sie jetzt tun können

Lassen Sie den Bestand aufnehmen: je Gerät Baujahr, Windows-11-Fähigkeit und die darauf laufenden Fachprogramme. Diese Liste ist die Grundlage jeder weiteren Entscheidung.

Häufige Fragen

Dürfen wir Windows 10 weiter einsetzen?
Technisch läuft es. Ob es für Ihre Branche vertretbar ist, hängt an Ihren eigenen Pflichten – bei Praxen, Kanzleien und Betrieben mit Nachweispflichten gehört die Frage auf den Tisch.
Macht die Umstellung die Geräte langsamer?
Auf unterstützter Hardware in der Regel nicht spürbar. Wenn ein Gerät heute schon träge ist, bleibt es auch danach – siehe die vier Gründe.

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